Literarische Kurse
Veranstaltungen

Im Rahmen des >>> Fernkurs für Literatur veranstalten die Literarischen Kurse jedes Jahr im Frühjahr zwei öffentlich zugängliche Fernkurs-Tagungen in Österreich und Deutschland.

Diese ermöglichen den aus ganz Österreich, Deutschland und oft auch Italien und der Schweiz angereisten Teilnehmer_innen nicht nur einen intensiven (Lese-)Austausch, sondern bieten in Form von Fachvorträgen, Workshops und Gruppenarbeiten umfangreiche und vielseitige Inputs von Expert_innen. Auch ehemalige Teilnehmer_innen und andere Interessierte erhalten dabei die Möglichkeit, ihre persönliche Lektüren zu erweitern und Raum für ein Wiedersehen.

 

Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur ausLESEN

»ausGESTALTEN | ausFORMEN«

Termin und Veranstaltungsort

Fr, 18. Juni 2021 bis
So, 20. Juni 2021

Wien, Stefanisaal
Stephansplatz 3
A-1010 Wien 

Die Tagung steht selbstverständlich auch über den aktuellen Fernkurs ausLESEN hinaus allen Interessierten offen!

 

Programm

Freitag, 18. Juni 2021

 

ab 16:30 Uhr

17:00 Uhr

18:00 Uhr

19:00 Uhr

Ankommen

Begrüßung & Einführung

Kulinarische Verpflegung

Vom Stadtrand bis zur Mattscheibe
Gespräch und Lesung mit Nils Mohl (Roman-, Drehbuch- und Theater-Autor)

 

Samstag, 19. Juni 2021

 

09:30 Uhr



12:00 Uhr

14:00 Uhr





15:30 Uhr

16:00 Uhr

Das Buch ist besser als der Film? Aspekte der Literaturverfilmung
Vortrag | Gespräch | Diskussion
Michael Staiger (Universität Köln)

Mittagspause

Workshoprunde I
Sprache gestalten mit Semier Insayif (Autor)
Illustrationen gestalten mit Linda Wolfsgruber (Illustratorin)
Graphic Novels gestalten mit Leopold Maurer (Graphic-Novel-Autor)
Literatur im öffentlichen Raum gestalten mit Iris Gassenbauer (Fernkurs-Begleiterin und Leseheft-Autorin)

Kaffeepause

Workshoprunde II

Sonntag, 20. Juni 2021

 

09:30 Uhr

 

12:00 Uhr

Bücherräume | Das Buch als Raum
Aktuelle Buch- und Medienvorstellungen der Teams von Österreichischem Bibliothekswerk, STUBE und Literarische Kurse

Verabschiedung & Ende


Kosten

Tagungsbeitrag
Für Teilnehmende des aktuellen Kurses ist der Tagungsbeitrag in der Fernkursgebühr inkludiert.
Für alle anderen Interessierten beträgt dieser € 80,00.

 

Anmeldung

Ich melde mich für die Tagung »ausGESTALTEN | ausFORMEN« an:

Anrede:
Titel
Familienname:
Vorname:
Straße/Nr.:
PLZ:
Ort:
Land:
Telefon:
E-Mail:
Anmerkung:

 

Ich bin einverstanden, dass ich von den Literarischen Kursen auch in Zukunft per E-Mail und per Briefpost über weitere Angebote und Veranstaltungen informiert werde. Ich kann diese Zustimmung jederzeit unter office@literarischekurse.at widerrufen.

Mit meiner Anmeldung bestätige ich, dass ich die Informationen zum Datenschutz und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen habe.

 

 

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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur ausLESEN

»Vom Hören erzählen«

Termin und Veranstaltungsort

Fr, 24. September 2021 bis
So, 26. September 2021

Siegburg bei Bonn, KSI
D-Bergstraße 26
53721 Siegburg

 

Programm

Mit Vorträgen und Gesprächen unter anderem zu folgenden Themen:

Auditive Momente der (Kinder- und Jugend-)Literatur (Peter Rinnerthaler, STUBE)
Biografien von Musiker_innen in Grapic Novels (Felix Giesa, Universität Frankfurt)
Popmusik in der Literatur (Heidi Lexe, STUBE)
Lyriksalon mit Autor Nils Mohl, Autorin Elisabeth Steinkellner und Illustratorin Sabine Wilharm
Werkstattgespräch mit Autorin Elisabeth Steinkellner
Aktuelle Buch- und Medienvorstellungen des Tagungsteams

Das Detailprogramm wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Eine Veranstaltung des Borromäusverein und der STUBE



Kosten

Tagungsbeitrag:
Für Teilnehmende des aktuellen Kurses ist der Tagungsbeitrag in der Fernkursgebühr inkludiert.
Für alle anderen Interessierten beträgt dieser € 80,00.

Anmeldung

Ich melde mich für die Tagung »Vom Hören erzählen« an:

Anrede:
Titel
Familienname:
Vorname:
Straße/Nr.:
PLZ:
Ort:
Land:
Telefon:
E-Mail:
Anmerkung:

 

Ich bin einverstanden, dass ich von den Literarischen Kursen auch in Zukunft per E-Mail und per Briefpost über weitere Angebote und Veranstaltungen informiert werde. Ich kann diese Zustimmung jederzeit unter office@literarischekurse.at widerrufen.

Mit meiner Anmeldung bestätige ich, dass ich die Informationen zum Datenschutz und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen habe.

 

 


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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »einLESEN«

»erZählen«

Während schon ein neues Arbeitsjahr und auch der nächste >>> Fernkurs für Literatur in den Startlöchern scharren, fand in Wien von 4. bis 6. September 2020 die Tagung »erZählen«, die gleichzeitig den Abschluss des aktuellen Fernkurs »einLESEN« bildete, statt. Sie widmete sich dem Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden und ergründete dabei das Spannungsfeld von Mündlichkeit und Schriftlichkeit sowie unterschiedliche Modi des Erzählens.

Eröffnet wurden die drei intensiven und spannenden Tage mit der festlichen Verleihung der Fernkurs-Zertifikate und anschließender Verköstigung samt Sekt & Empanadas. Dermaßen gestärkt ereignete sich bereits der erste Höhepunkt (und gleichzeitig >>> erster STUBE-Freitag) der Saison: Susan Kreller, für ihr jüngstes Buch >>> Elektrische Fische (Lese-Tipp September 2020) mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2020 der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichnet, las aus ebendiesem und aus ihrem Erwachsenenroman >>> Pirasol (Lese-Tipp September 2019) vor.

Militärbischof Werner Freistetter gratulierte Susan Kreller zur Auszeichnung mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2020.

 

Für die musikalische Untermalung
sorgte Christof Trimmel.

Mit Heide Lexe sprach Susan Kreller darüber, wie sie zu Beginn jeder Figur ihre eigene Sprache schaffen muss, wie Heimat ein Zuhause-Sein in der Sprache bedeutet und dass der deutsche Osten, in dem sie aufgewachsen ist, erst mit ihrem neuesten Buch in den Fokus rückte. Sie erzählte auch von einer Klassenzimmertheater-Fassung ihres Textes und wie eine vom Lärm aufgeschreckte Mathelehrerin sie dazu animierte, ab sofort in jedem Werk eine laute Szene (für Mathelehrer_innen) einzubauen. Gleichzeitig ging es aber besonders um die Stille und die Auslassung, um das Erzählen von Sprachlosigkeit und Leere und um das Finden der eigenen Stimme – ob laut oder leise.

Den Samstag eröffnete Julia Boog-Kaminski (IFK – Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaft) mit ihrem Vortrag Anderssprechen: Zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit im interkulturellen Erzählen. Dabei stellte sie die deutsch-japanische Autorin Yoko Tawada mit ihren Betrachtungen zur Beziehung von Sprache und Schriftzeichen und ihrem Text über Paul Celan und das Lesen auf Japanisch der deutsch-türkischen Autorin Emine Sevgi Özdamar gegenüber, die ausgehend von einer Kindheit ohne Sprache Entfremdung ins derb naive Gewand des Schelmenromans kleidet. Mit Gérard Genettes „la voix“, der Stimme in der Schrift, liefert sie den theoretischen Überbau dazu, was wie und von wem für wen erzählt wird.


Interkulturelle und zeitliche Verschränkungen im literarischen Erzählen standen in Julia Boog-Kamniskis Vortrag und den Buchvorstellungen von Reinhard Ehgartner, Heidi Lexe, Alexandra Hofer und Claudia Sackl im Zentrum.

Am Nachmittag standen drei Workshops zur Auswahl: Martina Lainer analysierte anhand von Hanna Sukares Schwedenreiter gattungshybrides Erzählen und wie es sich als ästhetisches Prinzip auf verschiedene Ebenen auswirkt. Dabei konnte im Fernkurs erworbenes Wissen angewandt werden.
Lena Brandauer behandelte in ihrem Workshop sowohl die historische Entwicklung als auch aktuelle Zugänge zum unzuverlässigen Erzählen und erörterte anhand von literarischen und filmischen Beispielen die innertextlichen Signale für „unreliable narration“ und wie diese gedeutet werden können.
Peter Rinnerthaler demonstrierte anhand ausgewählter Werke, wie grafisches Erzählen funktioniert, wie z. B. Bewegung in Raum und Zeit von der gewohnten Leserichtung abhängt, und bot einen Überblick über das fachliche Instrumentarium zu Bildanalyse und Comictheorie.

Am Sonntag mussten die Teilnehmer_innen der Tagung feststellen, dass die Zeit viel zu schnell vergangen war. Passend dazu leitete Reinhard Ehgartner einen Blick „Hinter die Zeit“ an und ging auf seinem unkonventionellen Streifzug spannenden Fragen nach, z. B. warum alles einen Anfang haben muss und man eben einen erfindet, wenn es keinen gibt; warum Zeitsprünge in Träume verpackt die Gegenwart nicht verlassen; wie manche Zeiten Beziehung zueinander entwickeln, indem sie sich nicht kopieren, sondern neu erzählen; wie die Erinnerung unkontrollierbare Zeitreisen unternimmt und wie schließlich in der „Zeder von Versaille“ der junge Baum im alten freigelegt ist und zeigt, dass alles immer schon da war.
Zum Abschluss stellten Alexandra Hofer, Heidi Lexe und Claudia Sackl neuere Bücher zum Thema „Erzähl mir die Zeit“ vor. Dabei spannten sie den Bogen von Monika Helfers Familiengeschichte Die Bagage, die 1914 beginnt, über Zeitzeugenberichte zum Holocaust wie Ginette Kolinkas Rückkehr nach Birkenau oder Seweryna Szmaglewskas Die Frauen von Birkenau bis hin zu Ines Geipels Umkämpfte Zone, wo Familiengeschichte und Zeitgeschichte in der DDR verknüpft werden, und Simon Stålenhags Tales from the Loop, das Zukunftsentwürfe im Kleid der 80er-Jahre erscheinen lässt.

Mit der lustigen Auflösung des Literaturquiz vom Freitagabend samt Siegerehrung und Danksagung an all die großartigen Mitwirkenden verabschiedete sich das Team der Literarischen Kurse.

Ein Bericht von Alexandra Holmes
Fotos: Peter Rinnerthaler, Alexandra Hofer und Marina Gennari

Im Oktober beginnt ein neuer Fernkurs für Literatur:

>>> »ausLESEN« setzt sich mit dem deutschsprachigen
und internationalen Literaturbetrieb, Kritik und literarischer Wertung, den Grenzen zwischen Fakt und Fiktion sowie den intermedialen Aspekten von Literatur auseinander.

Die >>> Anmeldung ist noch bis 30. September 2020 möglich.

Ein detailliertes Informationsheft zum Fernkurs »ausLESEN« erhalten Sie >>> hier.

 

 

 

 

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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »Ver-rückte Biographien II«

»Wie ver-rücken? Wann und Wohin?
Dimensionen von Raum und Zeit in der Literatur«


16. bis 18. März 2018
Wien, Kardinal König Haus

Auf dem diesjährigen Tagungswochenende standen die Bewegungen von Figuren in literarischen Texten im Zentrum, die räumliche und zeitliche Grenzen ausloten. Gemeinsam mit ihnen überschritten wir Schwellen und kamen dabei selber in Bewegung.

Gleich zu Beginn der Fernkurstagung setzten wir uns auch mit literarischen Anfängen auseinander, und zwar mit jenen unserer vier Fernkursbücher, die von allen Fernkursteilnehmenden gelesen und in den vier Leseheften des Kurses genauer besprochen werden. Vier Räume standen dabei im Mittelpunkt, anhand derer die Leser_innen in die jeweilige fiktionale Welt einsteigen und die auch im weiteren Verlauf der Romane von besonderer Bedeutung sind:

Wir arbeiteten den Übergangs- und Schwellencharakter der vier Räume in den jeweiligen Texten heraus und sammelten ganz assoziativ persönliche und literarische Eindrücke zu den einzelnen Räumen. Gemeinsam mit den von den Teilnehmer_innen mitgebrachten Buchzitaten entstand so ein räumlich-literarisches Mosaik, das mit einem Klick auf das jeweilige Bild genauer betrachtet werden kann.



Mit unsem ersten Tagungsgast, dem freischaffenden Autor und Musiker Stefan Slupetzky (Bildergalerie, oben links), tauschten wir uns über das analytische Erzählen im Kriminalroman und die (auto)biographischen Ver-rückungen in Slupetzkys aktuellem Roman Der letzte große Trost aus. Wir staunten darüber, dass er beim Schreiben seiner Lemming-Krimis immer nur so viel weiß wie sein Ermittler und manchmal selbst davon überrascht ist, wer nun tatäschlich der Mörder war. Die Vielseitigkeit des Wiener Sprachkünstlers spiegelte sich nicht nur in seinen Lesungen aus drei ganz unterschiedlichen Texten und Genres wieder (Die Rückkehr des Lemming, Der letzte große Trost und die Kurzgeschichte "Wenn" aus Absurdes Glück), sondern wurde auch durch die musikalische Rahmung (aus "In Himmö", der neuen CD von Trio Lepschi) unterstrichen.

Julia Grillmayr (Kunstuniversität Linz, Bild oben rechts) stellte danach am Samstagvormittag kultur- und literaturwissenschaftliche Überlegungen zum "Spatial Turn" und dem in manchen Kreisen umstrittenen Phänomen der "Literaturgeographie" an. Gemeinsam reflektierten wir die Bedeutung von Raum in der Literatur, diskutierten, wann aus einem Ort denn nun eigentlich ein Raum wird, und hatten so unsere Schwierigkeiten, die "echten" Räume auch stets von den fiktionalen Räumen zu trennen.

Am Samstagnachmittag gingen wir in vier Workshops zeitlichen und räumlichen Ver-rückungen in Bild, Film und Märchen analytisch-interpretativ und schreibend-kreativ auf die Spur - angeleitet durch Michaela Hirsch, Magdalena Lueger-Kaltenecker, Victoria Bauernberger, Andrea Winkler und Ruth Frick-Pöder.

Abgerundet wurde die Tagung mit Cornelius Hells (Bild links unten) Buch-Vorstellungen aus dem österreichischen und mittelosteuropäischen Sprachraum, in denen er dem Identifikationspotential von Literatur und Fragen wie Wie sucht man Bücher? Und wie suchen einen Bücher? nachging. So schien es immer etwas Persönliches zu brauchen, etwas, das in einem widerhallt, damit ein Buch zum "Lieblingsbuch" wird. Ob unter den zahlreichen Titeln am Büchertisch (Bild rechts unten) wohl auch neue Lieblingsbücher entdeckt wurden? Geblättert und gelesen wurde darin jedenfalls fleißig. Denn:

"Ohne Lesen wäre das Leben ein Irrtum." (Cornelius Hell)

 

>>> Hier finden Sie das detaillierte Tagungsprogramm.

 

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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »Ver-rückte Biographien II«

»Entwicklung, Wandel und Verrückung von Identitäten«




9. bis 11. März 2018
Siegburg, Katholisch-Soziales Institut

Zum detaillierten Tagungsprogramm geht's >>> hier.

 

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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »Ver-rückte Biographien I«

»Brüche - topographisch, literarisch, medial«

10. bis 12. März 2017
Wien, Kardinal König Haus

Gemäß dem Untertitel Vom ver-rückten Erzählen, über und an Bruchlinien entlang blickten wir auf unserer diesjährigen Fernkurstagung auf Geschichten vom Aufbrechen und Ankommen, auf die Suche nach Identität und die Übergänge zwischen Fremdheit und Zugehörigkeit. Gemeinsam mit den zahlreich aus Österreich, Deutschland und Italien angereisten Teilnehmer_innen überschritten wir räumliche, sprachliche, mediale sowie formale Grenzen und schafften Platz für den kritischen Dialog mit dem Text.

Radek Knapp gab Einblick in sein Werk. Hier mit Semir Insayif.
 

Sandra Vlasta sammelte gemeinsam mit den Teilnehmenden Migrationstexte.

Reger Austausch rund um den Büchertisch.
 

Semier Insayif performt und diskutiert Lyrik.

Wir tauchten ein in "bewegte Geschichten" und erkundeten den Begriff "Migrationsliteratur" – einerseits aus der Perspektive des Autors Radek Knapp, der im Gespräch mit Brigitte Schwens-Harrant Spannendes zu erzählen wusste; andererseits von einem analytisch-wissenschaftlichen Standpunkt aus, in dessen Rahmen uns Sandra Vlasta deutsch- und englischsprachige Migrationstexte erkunden ließ. Neben dem Roman beschäftigten wir uns auch mit gezeichneten Ver-rückungen in Graphic Novels, warfen einen Blick auf das Filmgenre der Road Movies uvm. Der Lyrik widmeten wir uns in einem Vormittag voller eindrucksvoller Wortgeburten und Bedeutungsgeneratoren – ein Gedicht!

In einem kühnen Balanceakt bewegten wir uns über und an inhaltlichen und formalen Bruchlinien entlang, ließen uns von den Vortragenden ver-rücken und ent-zücken, und sind überzeugt, dass die gewonnenen Eindrücke auch nach der Tagung noch einige Zeit nachhallen!

Zum Start sammelten wir räumliche...
 

...und formale Brüche in der Literatur.

Zum detaillierten Tagungsprogramm geht's >>> hier.

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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »Ver-rückte Biographien I«

»Bindungen - Brüche«

7. bis 9. April 2017
Würzburg, Exerzitienhaus Himmelspforten

Leben bedeutet Bewegung. Aufbrechen, ausbrechen, zerbrechen sind zentrale menschliche Erfahrungen, die uns in Lebens- und Lesewelten immer wieder begegnen. Naheliegend, sich intensiver mit dem Thema "Bindungen – Brüche" in einer literarischen Tagung auseinanderzusetzen.

34 Literaturinteressierte aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich reisten aus diesem Grunde vom 7. bis 9. April 2017 zur diesjährigen Fernkurstagung nach Würzburg. In Vorträgen und Workshops begaben sich die Teilnehmer_innen auf die Reise durch Bindungen und Brüche in der Gegenwartsliteratur sowie Autorenbiographien.

Den gesamten Bericht von Thomas Heimberg finden Sie auf der >>> Homepage des Borromäusvereins.

 

Zum detaillierten Tagungsprogramm 2017 geht's >>> hier.

 
Das Tagungsteam: Thomas Heimberg, Isabel Fraas und Martina Lainer (v.l.n.r.)

 

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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »In die Ferne lesen II«

»Globale Literatur, hybride Identität?«

4. bis 6. März 2016
Wien, Kardinal König Haus

Mit Blick auf das Verschwimmen der Grenzen zwischen Literaturen und Kulturen erkundeten wir mit unseren Teilnehmenden literarische Räume, Themen und Texte und widmeten uns dem Ab- und Aufbauen alter und neuer Grenzen. Auch der Austausch und das Gespräch kamen nicht zu kurz.

Ausgehend von Stichworten wie Transkulturalität, Hybridität und Globalisierung machten wir uns auf die Reise durch unterschiedliche literarische und kulturelle Räume und verloren dabei auch den internationalen Buchmarkt nicht aus dem Blick. Auf einer schwierigen Begriffslandschaft versuchten wir, unseren Weg durch die hybriden Wirrungen transkultureller Identitäten in einem globalen Kontext zu finden.

 

Als Übersetzerin vom Arabischen ins Deutsche reist Leila Chammaa täglich zwischen den Sprachen und Kulturen.
 
Die Autor_innen Marta González Molina aus Guatemala und Jorge Alois Heigl aus Venezuela gaben Einblicke in leider noch nicht ins Deutsche übersetzte lateinamerikanische Literaturen.

In einem Spagat der Kulturen und Literaturen tauchten wir ein in Kultur und Sprache der neuseeländischen Maori, reisten einmal um die Weltkugel nach Guatemala und Venezuela, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, und begaben uns auf eine eindrucksvolle Reise zwischen Arabisch und Deutsch.

Wir besuchten Indien, Kanada und den Libanon, hatten so unsere Schwierigkeiten mit der Weltliteratur und lernten auch Saudi-Arabien kennen. Ein weiter und schwieriger Weg war es zurück nach Wien und zu den ernüchternden Mechanismen der internationalen Buchbranche.

Nun blicken wir zurück auf ein spannendes Tagungswochenende, hoffentlich mit genügend Motivation und Erfahrung ausgestattet, uns in zahlreiche weitere noch unbekannte Literaturlandschaften aufzumachen.

Zum detaillierten Tagungsprogramm geht's >>> hier.

 

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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »In die Ferne lesen II«

15. bis 17. April 2016
Würzburg, Exerzitienhaus Himmelspforten

Zum detaillierten Tagungsprogramm geht's >>> hier.


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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »In die Ferne lesen I«

»Über-setzen«

6. bis 08. März 2015
Wien, Kardinal König Haus

Mit Blick auf die Frage Was es heißt, in die Ferne zu lesen nahmen wir rund um das mehrdeutige Wort Über-setzen unterschiedliche Perspektiven ein. Das Lesen und das Schreiben in verschiedenen Kulturen stand im Mittelpunkt der einzelnen Vorträge und Workshops, die gemeinsam einen vielschichtigen Dialog und die Über-setzung von Grenzen einleiteten.

Zum detaillierten Tagungsprogramm geht's >>> hier.


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Tagung im Rahmen des
Fernkurs für Literatur »In die Ferne lesen I«

»Von Frauen und Männern - Spielarten (in) der Literatur«



7. bis 09. März 2016
Wien, Kardinal König Haus

Rund um den Weltfrauentag am 8. März 2014 blickten wir auf die unterschiedlichen Spielarten von Frauen und Männern (in) der Literatur. Wir machten die Vielfalt weiblichen sowie männlichen Lesens und Schreibens sichtbar und hinterfragten die damit verbundenen Konstruktionen und Festschreibungen. Die einzelnen Vorträge und Workshops bezogen daher - im Rahmen ihres jeweiligen Themas - immer auch genderspezifische Fragestellungen mit ein. Der Dialog und die Überschreitung von Grenzen standen auch hier im Mittelpunkt.

Zum detaillierten Tagungsprogramm geht's >>> hier.

 

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