Literarische Kurse
Fernkurs-Tipps

Oktober 2019

WIENREIHE mit Cornelius Hell und Milena Michiko Flašar

Die Stadt Wien Kultur stellt ihre Stipendiat_innen und Preisträger_innen vor:

Milena Michiko Flašar, *1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Komparatistik, Germanistik und Romanistik studiert. Sie lebt als Schriftstellerin in Wien und unterrichtet Deutsch als Fremdsprache. Bisherige Buchveröffentlichungen: [Ich bin] (2008); Okaasan – Meine unbekannte Mutter. Roman(2010); Ich nannte ihn Krawatte. Roman(2012); Herr Katō spielt Familie. Roman (2018).

Cornelius Hell, *1956 in Salzburg, lebt seit 1993 als Autor, Übersetzer und Literaturkritiker in Wien. Publikationen u. a. über E. M. Cioran, Thomas Bernhard, Imre Kertész, Milo Dor und Peter Henisch; über 300 Sendung für den ORF und den Bayerischen Rundfunk; zahlreiche Übersetzungen aus dem Litauischen (Prosa, Lyrik und Drama), zuletzt: Undinė Radzevičiūtė: Das Blut ist blau. Roman (2019). Ohne Lesen wäre das Leben ein Irrtum: Streifzüge durch die Literatur von Meister Eckhart bis Elfriede Gerstl (2019)

Redaktion und Moderation: Julia Danielczyk

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Alte Schmiede
Schönlaterngasse 9
A-1010 Wien

www.alte-schmiede.at

 

 

Wienreihe mit Cornelius Hell und Milena Michiko Flašar
10. Oktober 2019

 

 

 

 

 


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September 2019

 

   

BLEIBE/N: Literarischer Rundgang

Eine Bleibe haben, suchen, finden – mit Literatur an Orten verweilen, ausharren, bleiben. Geschichten, Texte und Figuren, die von Aufbruch, Ankunft und Wiederkehr erzählen und mit Sprache Erfahrungsräume eröffnen, zwischen Vertrautheit und Fremdheit, Zusammenleben und Einsamkeit, Identität und Selbstentfremdung, Heimweh und „Hinausweh“ (Walter Jens). Im Gelände finden sich literarische Ankerpunkte, die Bleibe – selbstgewählt oder aufgezwungen – in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen, als Sehnsuchts- und Rückzugsort, Zuflucht und Fluchtpunkt, sichtbar machen. Im Salzburger Freilichtmuseum werden durch Kunst – Literatur, Schauspiel und Musik – Geschichten vom Bleiben und Aufbrechen erfahrbar. Beim  geführten Rundgang sind Gebäude, Wege und Landschaft die Bühne für Literatur: Literarische Spuren werden in Häusern und Höfen in Szene gesetzt. Das Museum wird zum besonderen Kunst-Raum, der literarische Stimmen neu verortet.

Eine Inszenierung von dietext, Christian Sattlecker und Literaturforum Leselampe mit Augustin Groz, Laura Roberta Kuhr, Christian Sattlecker (Schauspiel) und Slavoljub Jeremic/Pera (Musik).
Dauer des Rundgangs: ca. zwei Stunden

Samstag, 4. September 2019, 11:30 Uhr | 15 Uhr
Sonntag, 6. September 2019, 11:30 Uhr | 15 Uhr

Eintritt: € 12 | € 10 inkl. Museumseintritt
Anmeldung unter 0662 8500110 oder salzburger@freilichtmuseum.com

GROSSGMAIN: Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
A-5084 Großgmain

www.literaturhaus-salzburg.at

 

 

Bleibe/n
4. bis 5. September 2019

 

 

 

 

 


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Juni 2019

 

   

VERRÜCKTES UNKRAUT & IRAKISCHE MOHN-BLUMEN: Comic-Präsentation und Gespräch in Deutsch und Französisch

ÖSTERREICHPREMIERE: Lewis Trondheim und Brigitte Findakly stellen ihre aktuellen Alben vor und sprechen über ihre (Zusammen-)Arbeit.

Lewis Trondheim, Schöpfer von Serien wie Donjon (zusammen mit Joann Sfar) und Ralph Azham, ist einer der bekanntesten Comiczeichner und -autoren Frankreichs.

Im Literaturhaus stellt er den jüngsten Band aus der Herr Hase-Reihe vor: 2018 veröffentlichte Trondheim auf seiner Instagram-Seite jeden Tag ein neues Panel mit Herrn Hases Abenteuern in einer seltsamen Parallelwelt. Das digitale Erzählexperiment, das völlig ohne Worte auskommt, ist jetzt unter dem Titel Das verrückte Unkraut als Buch erschienen.

Brigitte Findakly hat als Comic-Koloristin u. a. auch an vielen Alben ihres Ehemannes Lewis Trondheim mitgearbeitet. Mit dem für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Album Mohnblumen aus dem Irak tritt sie erstmals als Autorin in Erscheinung. Für ihre kurzen, mal amüsanten, mal berührenden Episoden aus ihrer Kindheit im Irak findet Trondheim eine ergreifende und universale Bildsprache.

Moderation: Thomas Ballhausen (Literaturhaus Wien)
Dolmetschung: Isolde Schmitt

(Mit freundlicher Unterstützung von Reprodukt)

Montag, 24. Juni 2019, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13
A-1070 Wien

www.literaturhaus.at

 

 

Comic-Präsentation und Gespräch in Deutsch und Französisch
24. Juni 2019

 

 

 

Lewis Trondheim &
Brigitte Findakly

(Foto: Nicolas Guérin)


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Mai 2019

 

   

WERK.GÄNGE: Gespräch und Lesung

Der Historiker Christian Jostmann weiß nicht nur akribisch zu recherchieren, sondern auch zu erzählen: Das zeigte er mit Büchern wie »Das Eis und der Tod. Scott, Amundsen und das Drama am Südpol« (2011) und »Nach Rom zu Fuß. Geschichte einer Pilgerreise« (2007).
Als er sein jüngstes Buch »Magellan oder Die erste Umsegelung der Erde« (2019) schrieb, wollte er auch von denen berichten, die in den meisten Darstellungen nicht genannt werden.

Brigitte Schwens-Harrant wird mit ihm unter anderem über das Verhältnis von Literatur und Historie sprechen und über die Kunst, Geschichte zu recherchieren und zu erzählen. In ihrer Gesprächsreihe »WERK.GÄNGE« lädt sie Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch das eigene Werk zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln einander dabei ab, poetologische Entwürfe werden sichtbar, unterschiedliche Texte hörbar.

Der Autor wird im Rahmen dieses Gesprächs auch aus seinen Büchern lesen.

Montag, 27. Mai 2019, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Palais Wilczek
Herrengasse 5, Stiege 1, 2. Stock
A-1010 Wien

www.ogl.at

 

 

WERK.GÄNGE mit dem Historiker Christian Jostmann und der Literaturkritikerin Brigitte Schwens-Harrant
27. Mai 2019


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April 2019

 

   

RUND UM DIE BURG

„Rund um die Burg“ steht 2019 – ziemlich genau einen Monat vor den EU-Wahlen – unter dem Motto „Heimat Europa“.

19 Autorinnen und Autoren werden dabei ihren Beitrag zur Verortung Europas in der Welt und in den Herzen und Gedanken der hier lebenden Menschen liefern. Denn was ist Europa – lässt man die Geographie einmal beiseite – denn anderes als eine Idee, eine Übereinkunft aller hier Lebenden, wie eine Gesellschaft nach aus der Geschichte gelernten humanitären Standards zu organisieren ist.

Das genaue Programm finden Sie >>> hier.

Freitag, 26. April 2019, 16-23 Uhr
bis Samstag, 27. April 2019,10-12 Uhr

Eintritt frei

WIEN: Burgtheater
Universitätsring 2, A-1010 Wien
Nähere Informationen zu den Leselocations finden Sie in Kürze auf der Veranstaltungshomepage.

www.rundumdieburg.at

 

 

Rund um die Burg
26. bis 27. April 2019

 

 

   

HEIMAT/eins: das Wort mit dem H. Eine Begriffsbestimmung

Ist Heimat ein gefährlicher Begriff, der in den Giftschrank politischer Tabuwörter gehört? Oder kann er heute eine konstruktive Rolle in unserer Gesellschaft spielen? Kann der Begriff endlich aus seiner völkisch-nationalistischen Umklammerung gelöst und pluralistisch verstanden werden? Welche Rolle kann dabei die Literatur spielen?

Elsbeth Wallnöfer, geboren in Südtirol, Volkskundlerin und Philosophin, die in Wien lebt, bietet in ihrem Buch Heimat. Ein Vorschlag zur Güte (Haymon 2019) neben einem historisch äußerst aufschlussreichen Abriss zu „Heimat“ einen diskutierenswerten Ansatz dazu.

Moderation: Anna Rottensteiner

HEIMAT/zwei: Heimat als Utopie

Umfasst Heimat, dieses deutsche Wort, das in vielen anderen Sprachen keine Entsprechung hat, „das ganze Bündel, das unser Aufwachsen an einem Ort ausmacht“, wie es die ladinisch-italienische Poetin Roberta Dapunt in einem Essay ausdrückt? Oder ist es für Schreibende die Sprache, sind es die Sprachen, wie es der Titel der slowakisch-schweizerische Schriftstellerin und Journalistin Irena Brežna: Wie ich auf die Welt kam. In der Sprache zu Hause (2018) nahelegt? Beide Autorinnen sind sehr intensive literarische Stimmen der Gegenwart und in mehreren Sprachen verankert: Am Abend werden sie miteinander in einen Dialog treten.

Moderation: Anna Rottensteiner

Freitag, 12. April 2019, 19 Uhr
Montag, 15. April 2019, 19 Uhr

Freier Eintritt

INNSBRUCK: Literaturhaus am Inn
Josef-Hirn-Straße 5, A-6020 Innsbruck

www.literaturhaus-am-inn.at

 

 

heimat: Zweiteilige Veranstaltung
12. und 15. April 2019


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März 2019

 

   

WEITER SCHREIBEN: Lesung mit Yamen Hussein und Lena Gorelik

»Weiter Schreiben – Literarische Begegnungen mit Autor_innen aus Krisengebieten« ist ein Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten, auf dem Autor_innen, die im Exil leben, ihre Texte im Original und in deutscher Übersetzung veröffentlichen und mit in Deutschland etablierten Autor_innen zusammenarbeiten. Yamen Hussein und Lena Gorelik sind ein solches Tandem. Ihre Texte sind wütend und zärtlich, geschichtsbewusst und zukunftsoffen und handeln nicht zuletzt vom Begehren in schwierigen Zeiten. An diesem Abend stellen sie ihre Texte vor und erzählen von ihrer Begegnung.

Die Lesung (in arabischer Sprache mit deutscher Übersetzung von Leila Chammaa) wird musikalisch begleitet vom Oriental Music Quintett.

Dienstag, 12. März 2019, 19:30 Uhr
Eintritt: 7 | 4 Euro

BERLIN: Literaturhaus
Fasanenstraße 23, DE-10719 Berlin

www.literaturhaus-berlin.de

 

Weiter schreiben
12. März 2019

 


Yamen Hussein.
Foto: © Roland Baege.


Lena Gorelik.
Foto: © Charlotte Troll.

 

 

   

IM MEER DES VERGESSENS:
Internationaler Frauentag 8. März

Im Fokus des Programms am Internationalen Frauentag im Literaturmuseum Wien stehen österreichische Schriftstellerinnen der Zwischen- und Nachkriegszeit.

Die Angebote am 8. März 2019 beinhalten:

Lesung und Podiumsgespräch um 19 Uhr:
Nach einer Lesung aus den Werken von Veza Canetti, Jeannie Ebner, Mela Hartwig, Else Jerusalem und Wanda von Sacher-Masoch präsentieren die Autorinnen Petra Ganglbauer und Erika Kronabitter eigene Texte. Im gemeinsamen Gespräch diskutieren sie über feministische Traditionen in der österreichischen Literatur und die literarische Auseinander-setzung mit Körperbildern und Geschlechterverhältnissen heute wie damals.
Moderation: Katharina Manojlovic.
Lesung: Sabine Haupt.

Führungen durch das Literaturmuseum:
Themenführungen zwischen 10 Uhr und 17:30 Uhr.
Spezialführungen um 10:00, 11:00, 13:00, 14:00, 15:00,
16:00 und 17:00 Uhr.

Zum detaillierten Programm geht es >>> hier.

Freitag, 8. März 2019, 10 bis 21 Uhr
Freier Eintritt
Keine Anmeldung erforderlich

WIEN: Literaturmuseum
Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, A-1010 Wien

www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum

 

 

Im Meer des Vergessens Internationaler Frauentag 8. März

 

Literaturmuseum Grillparzerhaus
Fotos: © Österreichische Nationalbibliothek

 

  


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Februar 2019

 

   

TAGE ARGENTINISCHER LITERATUR: Lesungen, Diskussionen, Performances, Workshop

Nach den Tagen arabischer, russischer und indischer Literatur lädt das Literaturhaus 2019 zu den «Tagen argentinischer Literatur» ein. Im Fokus des Festivals stehen verschiedene Ausprägungen der erzählerischen Form – zwischen politischem Engagement und ästhetischem Experiment, zwischen Wort und Bild, zwischen Heimat und Fremde. Das Schreiben in Argentinien ist eng verflochten mit den gesellschaftlichen Entwicklungen; die Aufarbeitung der Militärdiktatur oder die Präsenz des Politischen im Privaten prägen das Werk vieler zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. In Romanen und Essays, literarischen Reportagen und Kriminalstories verbinden sich Fakten und Fiktion, Fantasie und Dokumentation. Auch die Erfahrungen von Migration, Exil und Diaspora sind Thema vieler Geschichten. Eine reiche Comic-Literatur geht neue erzählerische Wege, und die vielsprachige Einwandererstadt Buenos Aires ist seit jeher ein Zentrum des literarischen Übersetzens. Wir haben Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen, Verleger und Journalistinnen eingeladen, uns ihre Bücher vorzustellen und aktuelle Fragen des kulturellen Lebens in Argentinien aufzugreifen.

Mit Selva Almada, Lola Arias, María Cecilia Barbetta, Sacha Batthyany, Martín Caparrós, Mateo Cardona, Washington Cucurto, Ariel Dilon, Camila Fadda Gacitúa, Iván García López, Eleonora González Capria, Leila Guerriero, Silke Kleemann, María Luque, Ariel Magnus, Alan Pauls, Claudia Piñeiro, Beatriz Sarlo, Samanta Schweblin u.a.

Zum detaillierten Programm geht es >>> hier.

Freitag, 22.2.2019 bis Sonntag, 24.2.2018
Eintritt: 90 | 60 CHF

ZÜRICH: Literaturhaus
Limmatquai 62, 8001 Zürich

www.literaturhaus.ch

 

Tage argentinischer Literatur
22. bis 24. Februar 2019

 

 

   

HOTEL und Literatur: Lesungen und Diskussion

Bereits zum dritten Mal bittet Regina Hilber zwei Gäste auf das Literaturhaus-SOFA: Felicitas Hoppe (Berlin) und Doron Rabinovici (Wien).

Zauber und Ernüchterung liegen selten so nah beieinander, wie beim Betreten eines Hotels. Welche Form von Magie kann ein Hotel auf eine/n Schriftsteller/in ausüben bzw. in welchen Werken hat das Hotel als Konstrukt Einzug gefunden in der Literatur? Fragen wie diesen werden die beiden Autorinnen und der Autor, neben dem Lesen eigener Texte, nachgehen.

Dienstag, 26.02.2019, 19 Uhr
Eintritt frei

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

www.literaturhaus.at

 

Hotel und Literatur
26. Feburar 2019, 19 Uhr


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Jänner 2019

 

   

Afrotopia: Diskussion mit Afrika-Expert_innen

Felwine Sarr, Ökonom aus dem Senegal, ist einer der meist diskutierten Denker Afrikas. Vehement fordert er die endgültige Entkolonialisierung des Kontinents. Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy (zurzeit im Beratungsstab von Emmanuel Macron) gehörte der Expertenkommission des Berliner Humboldt-Forums an, bis sie scharfe Kritik an der Provenienzaufklärung des Hauses übte. Zwei führende Intellektuelle stellen den Essay »Afrotopia« (Matthes & Seitz // Deutsch von Max Henninger) vor und diskutieren über Kolonialkunst in westlichen Museen und ein neues afrikanisches Selbstbewusstsein.

Moderation: Kia Vahland (Süddeutsche Zeitung)

Mittwoch, 16.1.2019, 20 Uhr
Eintritt: 12 | 8 Euro

MÜNCHEN: Literaturhaus
Salvatorplatz 1, D-80333 München

www.literaturhaus-muenchen.de

 

Afrotopia
16. Jänner 2019, 20 Uhr

 

 

   

Ungeheuerlichkeit und Poesie: Gespräch und Lesung mit Natascha Wodin

Als Natascha Wodin vor nicht einmal zwei Jahren zuletzt im Literaturhaus las, zog sie ihr Publikum in den Bann. Ihr mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnetes Buch Sie kam aus Mariupol hat der Mutter der Autorin ein Denkmal gesetzt. Jetzt folgt mit Irgendwo in diesem Dunkel ein noch verschlosseneres Kapitel (Rowohlt). Der Vater. Denn nach dem Freitod der Mutter lebt das junge Mädchen beim Vater in den „Häusern“ am Fluss, abseits vom deutschen Städtchen, unter Verschleppten und Entwurzelten in einer Welt außerhalb der Welt, zu der sie doch so gerne gehören möchte. Aber der seit je gefürchtete Vater sperrt sie ein. In solchem Dunkel und Schweigen sucht sie den Schlüssel zum Verstehen. Eine ungeheuerliche Geschichte der Ort- und Obdachlosigkeiten, erzählt in der klaren, um Sachlichkeit bemühten und doch von Emotion und Poesie getragenen Sprache dieser großen Autorin.

Moderation: Rose-Maria Gropp (F.A.Z.)

Mittwoch, 23.01.2019, 19:30 Uhr
Eintritt: 9 | 6 Euro >>> Karten kaufen

FRANKFURT: Literaturhaus
Schöne Aussicht 2, D-60311 Frankfurt am Main

www.literaturhaus-frankfurt.de

 

 

Lesung und Gespräch mit der Autorin Natascha Wodin
23. Jänner 2018, 19:30 Uhr

Foto: (c) Rowohlt Verlag

 

Irgendwo in diesem Dunkel
von Natascha Wodin.
Reinbek: Rowohlt, 2018.


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Dezember 2018

 

   

exil-literaturpreise 2018: Lesungen und Buchpräsentationen

Bereits zum 22. Mal vergibt der verein exil die exil-literatur-preise "schreiben zwischen den kulturen" zur "förderung der literatur von autor/innen, die aus einer anderen kultur und erstsprache kommen und in deutscher sprache schreiben".

Zur Präsentation der Anthologie preistexte 18 (edition exil, 2018) lesen die Preisträger_innen Kaska Bryla, Pyotr Magnus Nedov, Aleksandra Kalischek, Mercedes Spannagel, Uroš Prah, Alexandra Pâzgu, Julia Lückl, Sophia Felsinger, Sahel Rustami und Schüler_innen der Öko-NMS/WMS in Wien 23 betreut von Gundi Haigner.

Moderation: Christa Stippinger (Herausgeberin der Anthologie und Leiterin der edition exil)

Musik: Milos Todorovski (Akkordeon) & Andrej Prozorov (Saxofon)

Donnerstag, 13.12.2018, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

www.literaturhaus.at

 

 

exil-literaturpreise 2018
13. Dezember 2018, 19 Uhr


preistexte 18. Anthologie hg. von Christa Stippinger.
Wien: edition exil, 2018.


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November 2018

 

   

LESUNGEN mit Andrea Winkler

Zum Erscheinen ihres neuen Buches Die Frau auf meiner Schulter (> Lesetipp September 2018) liest die Autorin Andrea Winkler aus ihrem druckfrischen Text.

Termine im November und Dezember:

Sonntag, 11.11.2018 um 15:30 Uhr
BUCH WIEN: Messe Wien, DER STANDARD-Bühne
Trabrennstraße 7, Halle D, A-1020 Wien

Donnerstag, 29.11.2018 um 20 Uhr
Freistädter Literaturtage: Local-Bühne Freistadt
Salzgasse 5, A-4240 Freistadt

Dienstag, 04.12.2018
Salzburger Literaturforum Leselampe: Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23 / H.C. Artmann-Platz, A-5020 Salzburg

www.hanser-literaturverlage.de

 

 

Lesungen mit der Autorin Andrea Winkler
November bis Dezember 2018
(Foto: Kurt Hoerbst)

Die Frau auf meiner Schulter
von Andrea Winkler


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Oktober 2018

 

   

ENTKOMMEN! Literarisch-philosophisches Werkstattgespräch mit Lesungen und Musik

Entkommen! … hat viele Formen: die Rettung aus geistiger Enge, in letzter Minute oder in einem Stufenprozess der Befreiung – der Schmerz des Augenblicks und die Empathie mit den Zurückbleibenden-nicht-sich-Rettenden sind literarischer Rohstoff für Essay und Erzählung…
Drei Autor_Innen diskutieren, wie ihre Texte entstanden sind.

Es lesen und diskutieren:

Zdenka Becker
Ditha Brickwell
Vladimir Vertlib

Musik (Violine) von Alma Gunzek und Alma Poric.

Nähere Infos zur Veranstaltung im Ankündigungsfolder.

Dienstag, 23.10.2018, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Republikanischer Club – Neues Österreich
Rockhgasse 1, A-1010 Wien

www.repclub.at

 


Entkommen!
23. Oktober 2018, 19 Uhr

 

 

 

 

   
"WAS KANN LITERATUR?"
mitSprache – Aktionstag 2018

Österreichweiter Aktionstag | Rede | Impulsreferate | Zitate | offene Podiumsgespräche

Im Rahmen ihres Netzwerkes mitSprache richten sich die Österreichischen Häuser der Literatur im Herbst 2018 direkt an die interessierte Öffentlichkeit und fragen, was Literatur in der heutigen Zeit oder ganz persönlich bewirken kann. An dem bundesweiten Aktionstag soll die Frage "Was kann Literatur?" als Anreiz dienen, über die Bedeutung von Literatur nachzudenken.

Eröffnung: Robert Huez (Literaturhaus Wien),
Manfred Müller
(Österreichische Gesellschaft für Literatur), Daniel Terkl (Alte Schmiede)

Grundsatzrede: Marlene Streeruwitz

Mit u. a. Radka Denemarková, Gustav Ernst, Michael Hammerschmid, Florian Huber, Sama Maani, Evelyn Steinthaler, Theresa Übelhör

Eine Kooperation von Alte Schmiede, Literaturhaus Wien und Österreichische Gesellschaft für Literatur im Rahmen des mitSprache-Projekts, gefördert von BKA Kunst und Kultur)

Dienstag, 23.10.2018, 18 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

www.mit-sprache.net

 

mitSprache
23. Oktober 2018, 18 Uhr

 

 

 

 

 

   


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September 2018

 

   

STADTLESEN: Lesefestival

Im Rahmen der zehnten JubiläumsLiteraTour ver-rücken
26 StadtLesenJubiläumsstädte
in Österreich und Deutschland und zahllose Leserinnen und Leser im Sommer 2018 ihre Lesesituation in die Freiluft:

»Die Besucher frönen Ihrer Leselust im mobilen Lesewohnzimmer, wählen aus mehr als 3000 Büchern in den Büchertürmen ein Exemplar aus, lassen sich nieder auf gemütlichen Lesesitzmöbel und lesen, lauschen, vertiefen sich, verweilen – geben sich Ihrer Phantasie hin. Autoren stimmen in ihrer Funktion als Bibliophiles Highlight ein auf vier Tage Lesegenuss – unter freiem Himmel bei freiem Eintritt. StadtLesen ist unspektakulär spektakulär, unaufdringlich durchdringlich. Die Besucher haben Zeit zum Lesen, zum Phantasieren. Das Projekt fördert die gesunde Langeweile, weckt die oft verloren gegangene Phantasie.« (StadtLesen)

Termine im September:
6.-9. September in Graz (Hauptplatz)
13.-16. September in München (Odeonsplatz)
20.-23. September in Penzberg (Stadtplatz)
27.-30. September in Klagenfurt (Neuer Platz)

Weitere Termine finden Sie >>> hier.

www.stadtlesen.com

 

StadtLesen
April bis Oktober 2018
in Österreich und Deutschland

 

 

   


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August 2018

 

   
LITERARISCHER SPAZIERGANG
durch die Wissenschaftsgeschichte

im Rahmen des Jubiläums 20 Jahre Uni Wien Campus organisiert die Universität Wien im Frühjahr und Sommer 2018 zahlreiche Veranstaltungen, darunter unterschiedliche Führungen durch den Campus der Universität Wien, die Einblick in die besondere Bedeutung dieses großen Universitätsstandorts geben.

Der Literarische Spaziergang durch den Campus der Universität Wien und seine Geschichten führt durch verschiedene Bereiche der Wissenschaften - von der Medizin bis zu den Philologien - und zu prominenten und unscheinbaren Orten, die von der Entwicklung der Wissenschaft in Wien erzählen. Bereits das Allgemeine Krankenhaus war Schauplatz vieler Romane und Erzählungen. Heute ist der Gebäudekomplex als öffentlicher Raum Herzstück des 9. Bezirks.

Donnerstag, 30. August 2018, 16-17 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich

WIEN: Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2 (Ecke Alser Straße), 1090 Wien
Treffpunkt: Ecke Alser Straße/Spitalgasse beim Bühler-Tor

Weitere Termine:
Donnerstag, 27. September 2018
Freitag 19. Oktober 2018

Einen Überblick über alle Jubiläums-Events gibt es >>> hier.
www.campus.univie.ac.at

 

Literarischer Spaziergang durch die Wissenschaftsgeschichte
30. August 2018, 16-17 Uhr

 

 

   


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Juli 2018

 

 

STADTLESEN: Lesefestival

Im Rahmen der zehnten JubiläumsLiteraTour ver-rücken
26 StadtLesenJubiläumsstädte in Österreich und Deutschland
und zahllose Leserinnen und Leser im Sommer 2018 ihre Lesesituation in die Freiluft:

»Die Besucher frönen ihrer Leselust im mobilen Lesewohnzimmer, wählen aus mehr als 3000 Büchern in den Büchertürmen ein Exemplar aus, lassen sich nieder auf gemütlichen Lesesitzmöbel und lesen, lauschen, vertiefen sich, verweilen – geben sich ihrer Phantasie hin. Autoren stimmen in ihrer Funktion als Bibliophiles Highlight ein auf vier Tage Lesegenuss – unter freiem Himmel bei freiem Eintritt. StadtLesen ist unspektakulär spektakulär, unaufdringlich durchdringlich. Die Besucher haben Zeit zum Lesen, zum Phantasieren. Das Projekt fördert die gesunde Langeweile, weckt die oft verloren gegangene Phantasie.« (StadtLesen)

Termine im Juni/Juli:
21.-24. Juni in Fürth, DE (Konrad-Adenauer-Anlage)
28. Juni-1. Juli in Linz, AT (Martin-Luther-Platz)
28. Juni-1. Juli in Bad Reichenhall, DE (Fußgängerzone)
5.-8. Juli in Neufahrn bei Freising, DE (Marktplatz)
12-15. Juli in Lübbecke, DE (Marktplatz)
19.-22. Juli in Freiburg, DE (Kartoffelmarkt)
26.-29. Juli in Offenburg, DE (Marktplatz)

Weitere Termine finden Sie >>> hier.

www.stadtlesen.com

 

StadtLesen
April bis Oktober 2018
in Österreich und Deutschland

 

 

   

PREISVERLEIHUNG: Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung 2017

Die beiden Staatspreise für literarische Übersetzungen, die jährlich vom Bundeskanzleramt vergeben werden, sind die höchsten heimischen Auszeichnungen für die Übersetzung österreichischer Literatur in eine Fremdsprache sowie für die Übersetzung fremdsprachiger Literatur ins Deutsche.
Die Preisträger 2017 sind Brigitte Große (aus dem Französischen) und Andy Jelcic (ins Kroatische).

Festrede: Martin Pollack (Schriftsteller und Übersetzer)
Musik: Trio Hatz & Klok (Franziska Hatz/Richie Winkler/Roman Britschgi)

Sonntag, 01.07.2018, 11 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

www.literaturhaus.at

 
Verleihung des Österreichischen Staatspreises für literarische Übersetzung 2017
1. Juli 2018, 11 Uhr

 

 

   


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Juni 2018

 

 

2. ALPEN-ADRIA-LITERATURFESTIVAL: Seitenstechen

Zum zweiten Mal veranstalten die Kärtner Literaturinitiative BUCH13 und die Wiener Agentur 3Xmedia das Alpen-Adria-Literaturfestival "Seitenstechen", das dieses Jahr unter dem zukunftsgerichteten Motto Literatur im Zeichen der Hoffnung steht. Auf der Klosterruine Arnoldstein im Dreiländereck an der Grenze zwischen Österreich, Italien und Slowenien gestalten nationale wie internationale Schrift-stellerinnen und Schriftsteller einen grenzüberschreitenden Abend mit den Schwerpunkten Literatur, Musik und Bildender Kunst. Unter den Gästen befinden sich u.a. Engelbert Obernosterer, Florjan Lipuš, Anna Baar und Josef Winkler.

Freitag, 22.06.2018, 19 Uhr
Eintritt: VVK € 19 | AK € 25
Karten sind erhältlich bei der Marktgemeinde Arnoldstein, bei der Buchhandlung bärnd buch & blatt, unter www.3xmedia.at, office@buch13.at oder 0043-(0)1-20 20 201.

ARNDOLDSTEIN, KÄRNTEN: Klosterruine Arnoldstein
Friedhofsallee 2, A-9601 Arnoldstein

Zum detaillierten Programm geht es >>> hier.
www.3xmedia.at

 

Alpen-Adria-Literaturfestival
22. Juni 2018, 19 Uhr

 

 

 

   

INS DEUTSCHE ÜBERSETZT VON … CORNELIUS HELL: Lesung und Gespräch

Cornelius Hell, der auf unserer Fernkurstagung im März zu Gast war, übersetzt seit über 25 Jahren als einziger Österreicher litauische Literatur (Prosa, Lyrik und Theater), ist Herausgeber der Anthologien Meldung über Gespenster. Erzählungen aus Litauen (Otto Müller Verlag 2002) und Europa erlesen: Vilnius (Wieser Verlag 2009). Er verfasste zudem Bücher, zahlreiche Essays und Radiobeiträge über Litauen und war wesentlich an den Litauen-Schwerpunkten der Frankfurter Buchmesse 2002 und der Leipziger Buchmesse 2017 beteiligt.
Im letzten Jahr erschienen in seiner Übersetzung u.a.:

  • Der lange Spaziergang auf einer kurzen Mole Erzählte Essays von Giedra Radvilavičiūtė
  • die allereinfachsten zaubersprüche. poetische rituale von Rimvydas Stankevičius
  • Der Windreiter von Renata Šerelytė
  • Fische und Drachen von Undinė Radzevičiūtė

Waltraud Kolb, Literaturübersetzerin, Komparatistin und
Translationswissenschaftlerin, spricht mit Cornelius Hell anhand von konkreten Beispielen über spezifische Schwierigkeiten des Übersetzens aus der litauischen Sprache und aus einer weitgehend unbekannten Lebenswelt sowie über die Vielfältigkeit dieser "kleinen" Literatur und deren Vermittlung im deutschsprachigen Raum.

Dienstag, 12.06.2018, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

www.literaturhaus.at

 

Ins Deutsche übersetzt von ... Cornelius Hell
12. Juni 2018, 19 Uhr

 

 

   

ZUKUNFT/UTOPIE: Imagination

Im letzten Montagsfrühstück des Zyklus "Zukunft/Utopie" soll die Frage nach der Produktivkraft von Imagination im Mittelpunkt stehen. Können imaginatives Denken und imaginatives Kommunizieren zu Entwürfen von Zukunftsvisionen und Gesellschaftsutopien beitragen? Inwieweit kann die (künstlerische) Inszenierung der Möglichkeiten von Zukunft Denkprozesse und Veränderungen anstoßen? Wie können die in unserer Gesellschaft verschwindenden Räume utopischen Denkens erneut eröffnet werden? Welche Sprengkraft könnte Imagination dadurch innehaben?

Gespräch mit Andrea Winkler (Schriftstellerin) und Daniel Grummt (Soziologe)

Moderation: David Winkler-Ebner

Montag, 11.06.2018, 9 Uhr
Freier Eintritt

INNSBRUCK: Literaturhaus am Inn
Josef-Hirn-Straße 5, A-6020 Innsbruck

www.literaturhaus-am-inn.at

 

 
ZUKUNFT/UTOPIE: Gespräch mit der Autorin Andrea Winkler und dem Soziologen Daniel Grummt
11. Juni 2018, 9 Uhr


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Mai 2018

 

 

LIBERATURPREIS-SOIRÉE: Autorinnen- und Buchvorstellungen mit Lesungen

Zur LiBeraturpreis-Soirée im Haus am Dom stellen Anita Djafari und Mitglieder der Weltempfänger-Jury die diesjährigen Kandidatinnen mit ihrem nominierten Buch vor. Im Anschluss an jede Vorstellung wird aus dem jeweiligen Werk ein Passage gelesen. Vorleser: Stéphane Bittoun.

Seit 30 Jahren zeichnet der LiBeraturpreis jährlich eine Schriftstellerin aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder dem arabischen Raum aus. Die Kandidatinnen speisen sich aus der Bestenliste Weltempfänger, doch die Preisträgerin wird durch das Publikum bestimmt.

2018 sind 8 Autorinnen für den LiBeraturpreis nominiert:
Nona Fernández (Chile): Die Straße zum 10. Juli
Ayelet Gundar-Goshen (Israel): Lügnerin
Han Kang (Südkorea): Menschenwerk
Ae-ran Kim (Südkorea): Mein pochendes Leben
Nguyen Ngoc Tu (Vietnam): Endlose Felder
Shenaz Patel (Mauritius): Die Stille von Chagos
Shumona Sinha (Indien/Frankreich): Kalkutta
Kim Thúy (Kanada/Vietnam): Die vielen Namen der Liebe

Mittwoch, 23.5.2018, 19:30 Uhr

FRANKFURT: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland

www.litprom.de

 

LiBeraturpreis-Soirée
23. Mai 2018, 19:30 Uhr

 

 

   

LITERATURFEST SALZBURG: Über-, Aus- und Aufbrüche

Das Literaturfest Salzburg zeigt zum elften Mal Literatur von ihren besten Seiten: Thematisch umkreisen viele Veranstaltungen des diesjährigen Festivals, dessen Programm erstmals von Christa Gürtler und Valerie Besl verantwortet wird, künstlerische und gesellschaftliche Revolten.

»Im Zentrum stehen auch Geschichten, die von Widerständen und Umbrüchen erzählen: In diesem Jahr widmen wir einige Veranstaltungen des Literaturfests dem Thema Revolte. Der Bogen spannt sich von gesellschaftlichen, sozialen und politischen Umbrüchen und Veränderungen bis zu ästhetischen und künstlerischen Revolten, dabei hat die Zeit um 1968 und danach eine besondere Bedeutung.«
(Christa Gürtler und Valerie Besl)

Die Autor_innen-Lesungen und Diskussionen (Friedrich Christian Delius, Barbara Frischmuth, Katharina Winkler, Bettina Balàka, Margit Schreiner uvm.) werden von musikalischen Zwischentönen begleitet: u.a. von "Dental Princes" (Ann Cotten, Lucy Cotten und Mario Schlager).

Mittwoch, 23.05 bis Sonntag, 27.05.2018
Freier Eintritt

SALZBURG: Die einzelnen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte dem >>> Programm.

www.literaturfest-salzburg.at

 

Literaturfest Salzburg
23. bis 27. Mai 2018

 

 

   

RUND UM DIE BURG: Heimat?!

Lesungen, Diskussionen & Konzert

Rund um die Burg stellt 2018 die Frage nach der Heimat. Ein Begriff, der gerade jetzt oft missbraucht wird und der trotzdem bei vielen Menschen unbestimmte angenehme Gefühle auslöst. Warum laufen etwa hier in Österreich beim Begriff Heimat bei fast allen Bilder von unberührten Seen und Berglandschaften im Kopf ab, obwohl etwa für Wienerinnen und Wiener das Grätzel, in dem sie aufgewachsen sind oder wohnen – vielleicht sogar das Kaffeehaus oder die Oper –, wohl eher ihre Heimat ausmacht?

Die lesenden Autorinnen und Autoren sind demzufolge sehr vielfältig: u.a. Felix Mitterer, Bettina Balàka, Eva Rossmann, Tarek Leitner, Peter Coeln, Robert Sommer, Niki Glattauer ...

Erstmals wird neben dem Burgtheater statt eines Zelts eine 100 Quadratmeter große Almhütte aufgebaut – als Zeichen dafür, dass viele hierzulande noch immer blaue Seen und Gletscher als Synonym von Heimat betrachten.

Freitag, 04.05. bis Samstag, 05.05.2018
Freier Eintritt

WIEN: Die einzelnen Leselocations und weitere Informationen werden in Kürze >>> hier bekanntgegeben.

Das genaue Programm finden Sie >>> hier.

www.rundumdieburg.at

 

Rund um die Burg
4. bis 5. Mai 2018

 

 

 

   


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April 2018

 

 

GRENZE – FLUCHT UND WIDERSTAND: Jahrestagung der AbsolventInnen des Franz Werfel-Stipendienprogramms

Ausstellung, Tagung, Lesung (u.a. mit Maja Haderlap)

»Europäische Grenzziehungen haben in der Geschichte bestimmte Territorien, ihre Bewohner und ihre Sprachen massiv betroffen – und sie tun das bis in unsere Gegenwart. Grenzen sind Hürden und Hindernisse, sie sind Fluchtschwellen und Anlässe für revoltierendes Aufbegehren. Sie sind aber mitunter auch Orte, an denen sich ein besonders sensibles Sprachbewusstsein entwickelt und poetische Grenzgänge stattfinden.« (Literaturhaus Wien)

Die AbsolventInnen des Werfel-Stipendienprogramms, die selbst aus 25 verschiedenen Staaten stammen, sprechen zu den historischen, kulturellen, linguistischen und literarischen Phänomenen an den Grenzen europäischer Länder.

Freitag, 13.04. bis Samstag, 14.04.2018
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

Mehr Informationen dazu finden Sie >>> hier.

Ein detailliertes Tagungsprogramm finden Sie auf www.literaturhaus.at

 

 

Jahrestagung der AbsolventInnen des Franz Werfel-Stipendien-programms
13. bis 14. April 2018

 

 

   

EINE AMERIKANISCHE REISE: Lesung und Gespräch

»Die Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe ist durch Amerika gereist, zehntausend so komische wie hochpoetische Meilen von Boston über San Francisco bis Los Angeles und zurück nach New York. Dabei war sie auf den Spuren berühmter Vorreisender unterwegs: 80 Jahre vor ihr erkundeten die russischen Schriftsteller Ilf und Petrow die Vereinigten Staaten [...]. Prawda (russisch: Wahrheit) lässt uns Leserinnen und Leser Amerika mit neuen Augen sehen. Fakten prallen lustvoll auf Fiktion, und Hoppe erzählt so witzig, schnell und gescheit, dass uns beim Lesen schwindlig wird.« (Literaturhaus Zürich)

Moderation: Martin Zingg

Donnerstag, 05.04.2018, 19:30 Uhr
Eintritt: CHF 20 | 14 | 12

ZÜRICH: Literaturhaus
Limmatquai 62, 8001 Zürich

www.literaturhaus.ch

 

Felicitas Hoppe: Prawda.
Eine amerikanische Reise
.
S. Fischer 2018.

 

 

   


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März 2018

 

 

WELTEMPFÄNGER-SALON: Lesung und Gespräch

Drei- bis viermal im Jahr treffen sich Literaturbegeisterte im Haus des Buches in Frankfurt, um Autor_innen der Litprom-Bestenliste "Weltempfänger" live zu erleben. Nach Lesung und Gespräch ist immer noch genügend Zeit, um bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.

Katja Cassing (cass verlag) spricht mit der Autorin Ae-Ran Kim über ihren Roman Mein pochendes Leben:

»Arum leidet an Progerie, der Krankheit des vorzeitigen Alterns. Er ist sechzehn, eigentlich aber schon achtzig. Mit den Jahren verschlechtert sich sein Gesundheitszustand so sehr, dass er stationär behandelt werden muss. Da seine Eltern kein Geld haben, nimmt er zur Finanzierung des Krankenhausaufenthaltes an einer Fernsehsendung teil, die um Spenden für Menschen in besonderen Notlagen wirbt. In der Folge lernt er per E-Mail ein krebskrankes Mädchen kennen, dem er sich bald in tiefer Zuneigung verbunden fühlt. Aus dieser Beziehung schöpft Arum neuen Lebensmut.« (Litprom)

Donnerstag, 22.03.2018, 19 Uhr
Eintritt: 8 € | ermäßigt 4 €
Freier Eintritt für Mitglieder von Litprom, des Anderen Literaturklubs und der Büchergilde

Reservierung empfohlen: litprom@book-fair.com

FRANKFURT: Haus des Buches
Braubachstraße 16, D-60311 Frankfurt am Main

www.litprom.de

 

 

Ae-Ran Kim: Mein pochendes Leben. Aus dem Koreanischen von Sebastian Bring.
cass verlag 2017.

 

 

   

ZWISCHEN WELTEN: Buchpräsentation, Lesungen und Musik

In Gedichten und Erzählungen beleuchten die beiden Autorinnen Eva Löchli und Christa Stierl Außen- und Innenwelten. Vor allem geht es ihnen um die Bedrohung des Selbst in einer als fremd empfundenen Welt, um den Verlust von Freiheit und Akzeptanz, auch um die Begegnung mit dem Tod. Der Raum zwischen den Polaritäten wird bewusst offen gehalten, damit poetischer Ausdruck nicht allzu leicht eingeengt, Bilder nicht ohne Weiteres beschnitten werden können.

Musik: Michael Walter (Klavier)

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Dienstag, 20.03.2018, 19:30 Uhr
Eintritt: € 8 | 6 | 4

SALZBURG: Literaturhaus
Strubergasse 23, H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg

www.literaturhaus-salzburg.at

 

Zwischen Welten
20. März 2018, 19:30 Uhr

 

 

   

SECHZEHN WÖRTER: Lesung und Gespräch

»Es gibt Wörter, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als wären sie immer schon hier gewesen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden.«
(Sechzehn Wörter)

An sechzehn persischen Wörtern entlang erzählt die iranisch-österreichische Autorin Nava Ebrahimi in ihrem Debütroman (>>> Lesetipp vom Dezember 2017).

Veranstalter: prolit, Literaturforum Leselampe, Frauenbüro der Stadt Salzburg, Stadt:Bibliothek

Montag, 05.03.2018, 19:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung unter 0043 662 8072 2460 oder stadtbibliothek@stadt-salzburg.at

SALZBURG: Stadt:Bibliothek
Schumacherstraße 14, 5020 Salzburg

www.literaturhaus-salzburg.at

 

Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter.
München: btb 2017.

 

 

   


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Februar 2018

 

 

EIN DICHTER AUS DER GANZEN WELT: Lesung und Gespräch

»Es war ein Sommer am Mittelmeer, weißt du noch,/ nahe Toulon, ein trockener Sommer, von sich selbst begeistert,/ in einem schwer zu fassenden Dialekt sprechend,/ so dass wir nur Fetzen der salzigen Worte verstanden« (Asymmetrie)

Der polnische Dichter Adam Zagajewski ist ein Beschwörer, ein hellsichtiger Maler des pochenden Unterbewusstseins, der dünnhäutigen Schale der Wirklichkeit. Er spricht mehrere Sprachen, war im Pariser Exil, lebt wieder in Krakau und lehrt in Houston und Chicago. Vor kurzem erschien im Hanser Verlag sein Gedichtband Asymmetrie.

Moderation: Hauke Hückstädt

Dienstag, 27.02.2018, 19:30 Uhr
Eintritt: € 9 | 6
Hier gelangen Sie zum Kartenvorverkauf.

FRANKFURT: Literaturhaus
Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main

www.literaturhaus-frankfurt.de

 

Adam Zagajewski: Asymmetrie. Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall. Hanser 2017.

 

 

   

TAGE INDISCHER LITERATUR: Lesungen und Diskussionen

»Indien umfasst eine Vielzahl an Sprachen, Ethnien und Religionen. So reich und vielschichtig wie das Land ist auch seine Literatur: Indische Autorinnen und Autoren sind ständige Grenzgänger und Brückenbauer zwischen den Sprachen, Kulturen und Generationen.

Neben der bei uns vor allem bekannten englischsprachigen Literatur gibt es eine reiche Zahl an Veröffentlichungen in Hindi, Urdu, Marathi, Bengali, Tamil und vielen anderen Sprachen. Jahrhundertealte poetische Traditionen verweben sich mit neuen Formen wie Graphic Novels, die Tradition ist genauso ausgeprägt wie der lustvolle Bruch mit ihr. Die meisten Autor_innen engagieren sich mit und neben ihren Werken für kulturelle und politische Anerkennung, für individuelle Selbstbestimmung und für einen gesellschaftlichen Dialog.« (Literaturhaus Zürich)

Mit Rahman Abbas, Urvashi Butalia, Ruby Hembrom, Meena Kandasamy, Namita Khare, Pankaj Mishra, Urmila Pawar, Sharad Sharma, Preti Taneja, Christian Weiss, Heinz Werner Wessler.

Samstag, 24.02. bis Sonntag, 25.02.2018
Eintritt: CHF 90 | 60

ZÜRICH: Literaturhaus
Limmatquai 62, 8001 Zürich

Ein detailliertes Programm finden Sie >>> hier.

www.literaturhaus.ch

 

© Literaturhaus Zürich

Tage indischer Literatur
24. bis 25. Februar 2018

 

 

   

LITERATUR.GESCHICHTE: Die Rückkehr von Ernst Lothar

»Eine Wiederentdeckung: Ernst Lothars nächster großer Roman nach dem internationalen Erfolg von Der Engel mit der Posaune.
Ende Mai 1946 ist es so weit: Felix von Geldern besteigt ein Schiff Richtung Europa, Richtung Wien. Acht Jahre vorher, unmittelbar nach dem ›Anschluss‹, flüchtete die altösterreichische Familie vor dem Nationalsozialismus ins Exil nach New York. Und nun, wie steht es jetzt um Österreich, nach der Niederlage, nach der Befreiung?« (Verlag)

Doron Rabinovici (Verfasser des Nachworts) und Herbert Ohrlinger (Zsolnay-Verlagsleiter) stellen den 1949 entstandenen, aus eigenem Erleben des Autors gespeisten Roman vor.
Moderation: Manfred Müller

Dienstag, 16.02.2018, 19 Uhr
Eintritt frei

WIEN: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Herrengasse 5, 1010 Wien

 

Ernst Lothar: Die Rückkehr. Hanser 2018. [Orig. 1949]

 

 

   

ZUFLUCHT IN DEUTSCHLAND. TEXTE VERFOLGTER AUTOREN: Buchpräsentation und Lesungen

»Diese Anthologie vereinigt Texte von zwanzig Autorinnen und Autoren des vom deutschen PEN-Zentrum betreuten Writers-in-Exile-Programms. Ohne es zur Bedingung zu machen, haben wir die Autoren ausdrücklich dazu ermuntert, über die Umstände zu schreiben, die sie dazu gebracht haben, Zuflucht in Deutschland zu suchen. Und so ist es kein Zufall, dass hinter den hier versammelten Texten Schicksale stehen, die ein bezeichnendes Licht auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Heimatländer dieser Autoren werfen.« (Franziska Sperr und Josef Haslinger im Vorwort zur Anthologie)

Josef Haslinger (Leipzig – Wien) stellt das Buch und die lesenden Gäste vor. Maynat Kurbanova (Tschetschenien – Wien) und Zaza Burcholadze (Georgien – Berlin) lesen ihre Anthologiebeiträge.

Eine Initiative des Writers-in-Exile-Programm des PEN-Zentrums Deutschland.

Anschließend Projektvorstellung einer gemeinsame Initiative von dem Writers-in-Prison-Komitee des Österreichen PEN (Wolfgang Martin Roth) und der IG Autorinnen Autoren (Gerhard Ruiss).

Mittwoch, 14.02.2018, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Alte Schmiede
Schönlaterngasse 7A, A-1010 Wien

www.alte-schmiede.at

 

Joself Haslinger und Franziska Sperr (Hg.): Zuflucht in Deutschland. Texte verfolger Autoren.
Fischer Taschenbuch 2017.

 

 

   


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Jänner 2018

 

 

LITPROM LITERATURTAGE 2018: Kartographie des Weiblichen

Zum 30. Mal wird der LiBeraturpreis an eine Autorin aus Asien, Afrika und Lateinamerika überreicht. Seit 2013 vergibt Litprom (Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.) den Preis, der auch internationale Strahlkraft erlangt hat.

Die Litprom-Literaturtage 2018 laden ein, die Landkarte einer weiblichen Weltliteratur gemeinsam mit Autorinnen aus 30 Jahren LiBeraturpreis, und damit aus aller Welt, zu vermessen und zu fragen:
Welche Themen treiben die Autorinnen um und an? Was wünschen sie sich vom Buchmarkt? Was bedeutet für sie weibliches Schreiben – eingedenk aller regionalen, sprachlichen, generationsspezifischen Diversität und über die Grenzen von "Nord" und "Süd, "race" und "class" hinweg?  

Freitag, 26.01.2018 (ab 16 Uhr) bis Samstag, 27.01.2018
Einzelveranstaltung: 8 € | ermäßigt 6 €
Kombiticket: 28 € | ermäßigt 19 € (ab Dez. im Vorverkauf erhältlich)

FRANKFURT: Literaturhaus
Schöne Aussicht 2, D-60311 Frankfurt am Main

www.litprom.de

 

Litprom Literaturtage
26. bis 27. Jänner 2018

 

 

   

LESUNGSTERMINE 2018 mit NATASCHA WODIN

In ihrem Buch Sie kam aus Mariupol beschreibt die Autorin Natascha Wodin die Stationen einer lebenslangen Suche nach der eigenen Herkunft und Identität. Sie geht den Spuren ihrer ukrainischen Mutter nach, die 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland verschleppt wurde.

Im März 2017 wurde ihr Werk mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Der nächste Fernkurs für Literatur "Ver-rückte Biographien" wird sich in seinem ersten Heft intensiv mit Natascha Wodin und ihrem außergewöhnlichen Buch auseinandersetzen und vielfältige Zugänge eröffnen.

Wer die Autorin persönlich kennenlernen möchte, hat an folgenden Terminen Gelegenheit dazu:

  • 12.1.2018, 19:30 Uhr in Malchin
  • 27.1.2018, 18:00 Uhr in Hameln
  • 18.4.2018, 18:30 Uhr in Nürnberg
  • 19.4.2018, 19:00 Uhr in München
  • 26.4.2018, 19:00 Uhr in Wissen
  • 23.5.2018, 19:30 Uhr in Berlin
  • 25.5.2018, 19:00 Uhr in Wolfhagen

Genauere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Website des >>> Rowohlt-Verlags.

www.rowohlt.de

 

Natascha Wodin:
Sie kam aus Mariupol
.
Reinbek: Rowohlt 2017.

 

 

 

Natascha Wodin auf der
Leipziger Buchmesse 2017

www.commons.wikimedia.org

 

 

   

WERK.GÄNGE
mit Andrea Winkler

Dienstag, 16.01.2018, 19 Uhr
Eintritt frei

WIEN: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Herrengasse 5, 1010 Wien

 

 

www.ogl.at
16. Jänner 2018, 19 Uhr

 

 

   


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Dezember 2017

 

 

GRENZÜBERSCHREITUNGEN ALLER ART: Lesungen und Performances

Dieser Abend bildet den Schlussstrich unter eine Veranstaltungsserie, die ihren Ausgang im Rahmen der 100 Jahre dada-Festivitäten im Vorjahr im legendären Zürcher Cabaret Voltaire mit Erika Achermann und Peter K. Wehrli nahm und die in etwas modifizierter Form zusätzlich mit Bodo Hell in der Alten Schmiede in Wien wiederholt werden konnte.Zugleich bildet sie den Auftakt für 45 Jahre Grazer Autorinnen Autorenversammlung im Jahr 2018.

Unter den lesenden und performenden Künstler_innen befinden sich: Harald Gsaller, Günther Kaip, Gerhard Jaschke und Gabriele Stöger, Thomas van Stinissen, Christoph Hess und Erika Achermann.

Organisation und Moderation: Gerhard Jaschke

Dienstag, 19.12.2017, 19:30 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie
>>> hier
.

 

45 Jahre Grazer Autorinnen Autorenversammlung

 

 

 

   

FRANZ-NABL-PREIS: Verleihung des Literaturpreises der Stadt Graz

Der alle zwei Jahre vergebene höchstdotierte Literaturpreis der Stadt Graz geht an Dževad Karahasan, der für sein äußerst umfangreiches und vielfältiges Werk ausgezeichnet wird. Neben Theaterstücken, Essays wie z.B. Tagebuch der Aussiedlung (1993) oder Die Schatten der Städte (2010) oder Erzählungen (Berichte aus der dunklen Welt, 2007) entwirft er, so die Begründung der Jury "ein Bild des Balkans, das den Hass, der sich dort entladen hat, nicht leugnet, aber immer wieder Möglichkeiten der Versöhnung und des friedlichen Miteinanders entwirft. Eine Tendenz zur breit angelegten epischen Form, die ein Gespräch zwischen Autor und Leser ermöglicht, zeichnet in besonderer Weise auch die großen Romane des Autors aus. Das Buch Sara und Serafina (2000) und sein 700-Seiten Werk Der Trost des Nachthimmels (2016) wurden nicht zuletzt deshalb vom Feuilleton gefeiert."

Grußworte: Stadtrat Dr. Günter Riegler
Laudatio: Lothar Müller
Musik: Irina Karamarkovic

Montag, 18.12.2017, 19 Uhr
Freier Eintritt

GRAZ: Literaturhaus
Elisabethstrasse 30, A-8010 Graz

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie
>>> hier
.

 

Dževad Karahasan: Das Buch der Gärten - Grenzgänge zwischen Islam und Christentum. Aus dem Bosnischen von Katharina Wolf-Grießhaber. Suhrkamp 2002.

 

Dževad Karahasan: Der Trost des Nachthimmels. Aus dem Bosnischen von Katharina Wolf-Grießhaber. Suhrkamp 2016.

 

 

   

ZUKUNFT / UTOPIE: Arbeit

Im dritten Teil der Reihe Zukunft/Utopie im Literaturhaus am Inn wird sich das Montagsfrühstück dem Bereich der Arbeit widmen. Wie wird Arbeit in zukünftigen Gesellschaften organisiert sein? Können dabei alternative Modelle zur kapitalistisch organisierten Erwerbsarbeit funktionieren? Wie geht man mit zunehmender Automatisierung um und ist diese als Gefahr oder Chance zu begreifen? Können Ideen wie die des Bedingungslosen Grundeinkommens manche der möglichen Probleme der Zukunft lösen? Diese und weitere Fragen wollen wir beim Montagsfrühstück diskutieren.

Gespräch mit Kathrin Röggla (Autorin) und Sascha Liebermann (Professor für Soziologie)

Moderation: David Winkler-Ebner

Montag, 18.12.2017, 9 Uhr
Freier Eintritt

INNSBRUCK: Literaturhaus am Inn
Josef-Hirn-Straße 5, A-6020 Innsbruck

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie
>>> hier
.

 

Kathrin Röggla: Publikumsberatung. Unter Mitarbeit von Leopold von Verschuer. Matthes & Seitz 2011.

 

 

   

ADVENTLESUNG mit Folke Tegetthoff: "Lass mich in deinem Kopf eine stille Zeit erbauen..."

Für alle, die außerhalb der alljährlichen Vorauer Literaturtage das steiermärkische Stift Vorau besuchen möchten:
Das Café im Stift lädt im Dezember zu einer besonderen Adventveranstaltung ein Märchendichter und Erzähler
Folke Tegetthoff
erinnert mit seinen Gedanken und Geschichten aus dem Alltag an den ursprünglichen Sinn
des Weihnachtsfestes.

Musikalische Begleitung: Sophie Abraham (Cello)

Freitag, 15.12.2017, 19:30 Uhr
Eintritt: Vorverkauf 19,50 € | ermäßigt 15 €
| Abendkasse 23,50 €

VORAU: Bildungshaus Stift Vorau
Barocksaal, Vorau 1, 8250 Vorau

Mehr Informationen erhalten Sie >>> hier.

 

Folke Tegetthoff und Sophie Abraham.
Foto: Nikolaus Pfusterschmid

 

 

 

   

EXIL-LITERATUR-PREISE 2017: Lesung und Buchpräsentation

Bereits zum 21. Mal vergibt der verein exil die exil-literatur-preise zur "förderung der literatur von autorInnen, die aus einer anderen kultur und erstsprache kommen und in deutscher sprache schreiben".

Zur Präsentation der Anthologie preistexte 17 (edition exil, 2017) lesen die PreisträgerInnen Helena Srubar, Gabriel Furmuzachi, Joanna Michalczuk, Zdenka Becker, Amirabbas Gudarzi, Julian Shi An Maximilian Ho, Irene Diwiak und Schüler_innen der HTL Braunau sowie der Juror Sina Tahayori.

Moderation: Christa Stippinger (Herausgeberin der Anthologie und Leiterin der edition exil)
Musik: Milos Todorovski (Akkordeon) und Andrej Prozorov (Saxofon)

Mittwoch, 13.12.2017, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie >>> hier.

 

preistexte 17. edition exil 2017.

 

 

 

   

NACH DER FLUCHT: Lesung und Gespräch

Flucht ist ein beherrschendes Thema unserer Zeit. Doch wie geht es einem Flüchtling? Was bedeutet Heimat? Und wie erleben wir Fremdheit? Der bekannte Schriftsteller Ilija Trojanow – selbst ein Wanderer zwischen den Welten – beschäftigt sich in seinem jüngsten Buch Nach der Flucht mit diesen Fragen. Der Autor liest daraus und spricht mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann.

Donnerstag, 07.12.2017, 19:30 Uhr
Eintritt: € 10 | ermäßigt 8 € bzw. 6 €

Reservierung empfohlen: litprom@book-fair.com

SALZBURG: Literaturhaus
Strubergasse 23, H.C.-Artmann-Platz, A- 5020 Salzburg

Mehr Informationen erhalten Sie >>> hier.

 

Ilja Trojanow: Nach der Flucht.
S. Fischer 2017.

 

 

   

WELTEMPFÄNGER-SALON: Lesung und Gespräch

Drei- bis viermal im Jahr treffen sich Literaturbegeisterte im Haus des Buches in Frankfurt, um Autor_innen der Litprom-Bestenliste "Weltempfänger" live zu erleben. Nach Lesung und Gespräch ist immer noch genügend Zeit, um bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.

Anita Djafari, die Geschäftsleiterin von Litprom (Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.), spricht mit dem Übersetzer Michael Kegler über José Eduardo Agualusas neuen Roman Eine allgemeine Theorie des Vergessens.

Mittwoch, 06.12.2017, 19 Uhr
Eintritt: 8 € | ermäßigt 4 €
Freier Eintritt für Mitglieder von Litprom, des Anderen Literaturklubs und der Büchergilde

Reservierung empfohlen: litprom@book-fair.com

FRANKFURT: Haus des Buches
Braubachstraße 16, D-60311 Frankfurt am Main

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie
>>> hier
.

 

José Eduardo Agualusa:
Eine allgemeine Theorie des Vergessens
.
Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler. C.H. Beck 2017.

 

 

 

   

BUCHPRÄSENTATION mit Lesung

Herber Sklenka: Chamäleonhimmel

»Du musst in die Mitte eines Menschen schauen können, dann gehört er dir.’ Diese Erkenntnis ist das Einzige, was der stolze wie gewiefte Peul-Nomade Kamara seiner Tochter Bijou hinterlässt, ehe er von geprellten Dörflern erschlagen wird. Bijou, zum Waisenkind geworden, schließt sich einem Wanderzirkus an und zieht fortan mit der Kamelfrau, dem Hühnermann, dem Baumspringer und anderen merkwürdigen Gestalten durch die Ebenen am Südrand der Sahara.« (Verlagstext)

Felix Wallner: Der große Gstieß oder Warum man zwangsläufig vom Weg abkommt, wenn man Gutes tun will

»Stellen Sie sich vor, aus heiterem Himmel ereilt Sie der Auftrag, Gutes zu tun. Ignorieren? Ablehnen? Annehmen? Zumindest es versuchen? Unser Ich-Erzähler entscheidet sich für Letzteres und macht sich auf den Weg. Gilt es schon als gute Tat, den Nachbarn durch den Hinweis auf eine brennende Lampe vor einer erhöhten Stromrechnung zu bewahren?
Auf seiner Mission begegnen ihm allerhand merkwürdige Gestalten: ein ehemaliger Steckerlfischbetreiber, die Würstelfrau Puppi, die Obdachlose Miss Lonely oder ein Wanderprediger, der den Rekord beim Mühlviertler Tarockcup hält. 24 Stunden später sind drei Frauen tot, eine vierte erfährt eine herbe Enttäuschung.« (Verlagstext)

Moderation: Karin Fleischanderl

Dienstag, 05.12.2017, 19:30 Uhr
Freier Eintritt

LINZ: Stifter-Haus
Adalbert-Stifter-Platz 1, A-4020 Linz

Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Herbert Sklenka: Chamäleonhimmel. Müry Salzmann 2017.

 

Felix Wallner: Der große Gstieß oder Warum man zwangsläufig vom Weg abkommt, wenn man Gutes tun will. Müry Salzmann 2017.

 

 

   

TRANSIT Wien – Budapest: Lesungen und Gespräch auf Ungarisch und Deutsch

Die Veranstaltungsreihe Transit ermöglicht seit 2014 den künstlerisch-literarischen Dialog zwischen ungarischen und österreichischen Autor_innen. Im öffentlichen Austausch wird es dem Publikum möglich, die im besten Sinne und in mehrfacher Hinsicht grenzüberschreitenden Begegnungen zu erleben.

Auch die aktuelle Transit-Ausgabe ist der Programmatik kritischer Vitalität verpflichtet, bringt sie mit Zsófia Bán und Doron Rabinovici doch zwei Stimmen zusammen, deren Werke klug und reflektiert den Einfluss von Geschichte auf die Gegenwart reflektieren. Beide machen in ihren Texten das Unterschlagene, nicht zuletzt auch der Shoah, hörbar, arbeiten die Verantwortung des Einzelnen in den Zeiten globaler Zumutungen heraus.

Moderation: Zoltán Lesi (Autor, Mitglied des Attila József Kreis) & Barbara Zwiefelhofer (Literaturhaus Wien)

Dienstag, 05.12.2017, 19 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Zsófia Bán: Als nur die Tiere lebten. Aus dem Ungarischen von Terézia Mora. Suhrkamp 2014.

 

Doron Rabinovici: Die Außerirdischen. Suhrkamp 2017.

 

 

   

ERICH FRIED TAGE 2017: Internationales Literaturfestival

Die diesjährigen Erich Fried Tagen im Literaturhaus Wien stehen unter dem Thema "Ach! Reden über die Liebe". Dazu sind abgesehen von namhaften österreichischen Künstler_innen wie Friederike Mayröcker (01.12.) hochkarätige internationale Gäste geladen: Neben dem britisch-pakistanischen Autor Hanif Kureishi, der am 30.11. mit der Präsentation seines neuen Buches zum allerersten Mal nach Österreich kommt, finden sich zum Beispiel der US-amerikanische Graphic Novel Autor Scott McLeod (03.12.) und die britische Schriftstellerin Jeanette Winterson (28.11.).

Dienstag, 28.11. bis Sonntag, 03.12.2017
Freier Eintritt

WIEN: Literaturhaus
Seidengasse 13, A-1070 Wien

Programm:
Mittwoch, 28. November: Festvortrag und Gespräch
Donnerstag, 29. November: Film-Lecture und Gespräch in englischer Sprache
Freitag, 1. Dezember: Verleihung des Erich-Fried-Preis und Lesung der Preisträger_innen
Samstag, 2. Dezember: Schwerpunkt Prosa und Essay
Sonntag, 3. Dezember: Schwerpunkt Graphic Novel

Ein detailliertse Programm und mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 


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November 2017

 

 

TEXTVORSTELLUNGEN: Junge Jahre – Normen/Brüche/Übergänge

»Eine junge Frau macht Inventur. Sie sitzt vor den Trümmern ihres Elternhauses. Simone Hirth nimmt uns mit in ihre Notunterkunft, wo die unterschiedlichsten Welten aufeinander treffen. Und wo die Protagonistin als Neo-Unternehmerin zugleich ein Gegenmodell zum herrschenden Wirtschaftssystem lebt. Bernd Schuchter ist ein Autor der leisen Töne. Innsbruck in den 90er-Jahren. Lukas, ein 12-jähriger Bub, schließt Freundschaft mit Josef Lahner, seinem aus Südtirol stammenden Nachbarn. Das Vergangene, die alten Konflikte, werden Thema. Schuchter löst Lukas’ Verwirrung völlig undramatisch. Durch einen Dritten, dem ehemaligen Carabinieri Guiseppe Monte. Und durch einen versöhnlichen Schluss. Kirstin Breitenfellners Roman Bevor die Welt unterging spielt in den 80er-Jahren. Judith, ein Teenager um die 14, wächst in behüteten Verhältnissen in einem deutschen Provinzstädtchen auf. Hinter der Wohlstandsfassade ihrer Eltern durchlebt sie trotz all der Bedrohungen dieser Zeit eine "normale" Jugend Dann der Fall der Mauer. Judith sieht ihn als persönliche Befreiung und als Neustart in eine bessere Welt.« (Friedrich Hahn)

Lesungen, Diskussion.
Redaktion und Moderation: Friedrich Hahn

Donnerstag, 30.11.2017, 19:00 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Alte Schmiede
Schönlaterngasse 7A, A-1010 Wien

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

 

Simone Hirth: Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft. Kremayr & Scheriau 2016.

Bernd Schuchter: Föhntage. Braumüller 2014.

Kirstin Breitenfellner: Bevor die Welt unterging. Picus 2017.

 

 

   

DER GLÄSERNE VORHANG: Gespräch mit der Autorin und Lesung

In einem Gespräch mit der slowakischen Autorin Jana Beňová , die für ihr Buch Café Hyena mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde, erkundet Cornelius Hell den nun auch in deutschsprachiger Übersetzung erschienen Roman:

»Elza und Ian, Rebeka und Lukas Elfman stammen aus Petrzalka, der monströsen Plattenbausiedlung bei Bratislava. Täglich jedoch queren die vier Freunde die Donaubrücke, um im Café Hyena zu sitzen, zu trinken, zu diskutieren, zu schreiben und zu träumen. Sie erfinden sich neu, schaffen ihren eigenen Ort, der frei ist von den Gespenstern der Vergangenheit und den Depressionen der Gegenwart.
Und auch wenn dieser selbstgebastelte Kosmos zu zerbrechen droht, [...] nn die im Café Hyena erschaffene Welt bleibt auch ein Versprechen..« (Verlag)

Daniela Humajová wird aus der deutschsprachigen Übersetzung lesen. Moderation: Manfred Müller.

Dienstag, 28.11.2017, 19:00 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Herrengasse 5, A-1010 Wien

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

 

Jana Beňová: Café Hyena.
Aus dem Slowakischen von Andrea Reynolds.
Residenz 2017.

 

 

   

WERK.GÄNGE

Brigitte Schwens-Harrant lädt in ihrer Gesprächsreihe Autorinnen und Autoren ein, mit ihr durch das eigene Werk zu wandern. Gespräch und Lesung wechseln dabei einander ab, poetologische Entwürfe werden sichtbar, unterschiedliche Texte hörbar.

An diesem Abend spricht sie mit Peter Henisch über das Erzählen und sein Schreiben. Sie unternimmt mit dem Autor einen Gang durch sein umfangreiches Werk, der auch aus ausgewählten Publikationen lesen wird (Vom Baronkarl, Die kleine Figur meines Vaters, Steins Paranoia, Suchbild mit Katze).

Donnerstag, 16. November 2017, 19:00 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Österreichische Gesellschaft für Literatur
Herrengasse 5, A-1010 Wien

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

 

Peter Henisch: Suchbild mit Katze. Deuticke 2016.                


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Oktober 2017

 

 

TEXTVORSTELLUNGEN: Heimat, Dekonstruktion und Gletscherschmelze

Bei Peter Clar geht es um das Dazwischen, das entsteht, wenn man unterwegs ist. Martin Peichl inszeniert die Beziehungen zwischen Stadt, Land und den Menschen, die dort leben. Wirtschaftsverbrechen, Klimawandel und Gletscherkunde sind die Motive in Ulrike Schmitzers Roman Die Stille der Gletscher.
Redaktion und Moderation: Mieze Medusa

Dienstag, 31.10.2017, 19:00 Uhr
Freier Eintritt

WIEN: Alte Schmiede Werkstatt
Schönlaterngasse 7A, A-1010 Wien

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

 

Ulrike Schmitzer: Die Stille der Gletscher. Edition Atelier 2017.


Hier geht's zu Martin Peichls Gedichten auf Bierdeckeln.

 

 

   

PROSA HOCH VIER: Erweiterte Wirklichkeitsräume

S und R sind auf der Flucht vor ihren europäischen Lebenszusammenhängen in einer Wüstengegend angelangt, die Züge der Westsahara trägt, aber wie alle Koordinaten im Buchdebüt von Axel Ruoff nur dynamisch und je nach Lektürepfad materiell oder metaphorisch Kontur gewinnt.
Voll Unwägbarkeiten ist die Wirklichkeit auch bei
Elfriede Kern. Der Roman Das Nesselhemd schöpft aus der Symbolwelt und Motivik des Märchens und erweist zugleich durch Ambivalenzen und perspektivische Brechungen seine Zeitgenossenschaft.
Einleitungen und Gespräch: Annalena Stabauer

Dienstag, 23.10.2017, 20:30 Uhr

WIEN: Alte Schmiede Werkstatt
Schönlaterngasse 7A, A-1010 Wien

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

 

Axel Rouff: Apatit. Bibliothek der Provinz 2015.         

 

Elfriede Kern: Das Nesselhemd. Jung und Jung 2017.

   

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