Veranstaltungsreihe - Literaturcafés
Literaturcafés der Literarischen Kurse
Beim Lesen eines Buches entsteht ein Dialog in uns - mit den Figuren und Charakteren des Textes, vielleicht sogar mit den Autor*innen, mit uns selbst. Reden wir darüber!Manchmal sind wir damit zufrieden, diesen Dialog in aller Stille zu führen, manchmal möchten wir uns aber auch austauschen über das Gelesene, über unsere Gedanken und Emotionen. Über das, was uns berührt oder womöglich provoziert hat, was wir zerlegen müssen, um die Einzelteile zu verstehen.
In den Literaturcafés haben Sie die Möglichkeiten, den Dialog nach außen zu tragen und mit anderen Teilnehmer*innen in Kontakt zu kommen.
Zu jeder der drei Lektüren des Fernkurses bieten wir deswegen jeweils zwei Treffen an, in denen das Sprechen, Diskutieren oder auch Untersuchen der gelesenen Texte im Mittelpunkt steht und wir laden Sie herzlich dazu ein, dabei zu sein.
Um allen Teilnehmer*innen das Dabeisein zu ermöglichen, gibt es ein Treffen vor Ort in Wien und eines online per Zoom.
Literaturcafés in Wien
Die Literaturcafés finden direkt im Herzen Wiens statt: am Stephansplatz. Eingeläutet durch den Steffel beginnen sie um 18:00 Uhr und laden Teilnehmer*innen dazu ein, sich in einer gemütlichen Runde vor Ort auszutauschen. Im Vordergrund steht dabei der ungezwungene Dialog auf Augenhöhe. Alle dürfen beitragen, niemand muss.
Moderiert werden die Literaturcafés von der Leiterin der Literarischen Kurse, Iris Gassenbauer, die jedes Café mit einer Präsentation zum Text und zu den jeweiligen Autor*innen einleitet. Hintergrundwissen, kuriose Fakten, Querverbindungen und das eine oder andere literarische Schmankerl werden den Teilnehmer*innen in Bild, Ton und Text präsentiert, durchbrochen von Zwischenfragen an die Anwesenden, die zum Meinungsaustausch auffordern. Die eine oder andere kreative Schreibübung macht die Literaturcafés außerdem zu einem Abend, an dem das eigene Schreiben ausprobiert und zum persönlichen Experiment erklärt werden kann.
Wichtig dabei: Haben Sie Spaß an der Sache! Die Literaturcafés sind keine Prüfungssituation, sondern sollen den ungezwungenen Austausch zwischen anderen Teilnehmer*innen und der Moderation ermöglichen.
Und was wäre ein gutes Literaturcafé mit Magenknurren? Damit der Abend einen geselligen Ausklang findet, servieren wir Ihnen ein gesundes Snack-Buffet, das zum gemeinsamen Plaudern über Speis und Trank – auch über den Fernkursrand hinaus – ermöglicht!
Die Literaturcafés stehen allen Interessierten offen – eine Anmeldung wird allerdings erbeten: office@literarschekurse.at
Literaturcafés online
Die Moderatorinnen
Iris Gassenbauer
Iris Gassenbauer
Leitet die Literarischen Kurse seit 2023 und startete mit „lyrikLESEN“ in das neue Kursjahr. Studium der Germanistik und Skandinavistik an der Universität Wien, Sprachkunst an der Angewandten. Literarische und literaturtheoretische Publikationen im In- und Ausland, Übersetzungen aus dem Norwegischen. www.irisgassenbauer.wordpress.com
Literaturcafés vor Ort in Wien (und gelegentlich auf Tour) sind unsere Möglichkeit, gemeinsam das Gelesene neu zu erfahren und im Dialog die Sichtweisen und Gedanken der anderen Teilnehmer*innen kennenzulernen. Literaturcafés sind aber auch Orte des gemütlichen Zusammenkommens! Wir treffen einander im Seminarraum am Stephansplatz Nr. 3, lauschen andächtig der Präsentation, die ich für Sie zusammengestellt habe, dann geht es auch schon mit verschiedenen Impulsfragen und Diskussionsanreizen ins Sprechen. Mich interessiert, was Ihnen beim Lesen auffiel, was Sie berührte oder womöglich gegen den Lesestrich ging. Hier sollen Sie Ihre Gedanken und Impressionen frei artikulieren können! Auf Augenhöhe kommen wir alle so ins Gespräch, das Meinungsverschiedenheiten ebenso zulässt wie Spekulationen und tiefgehende Analysen. Und wenn Sie nur Mäuschen spielen und dabeisitzen wollen, ohne sich einzubringen, so ist das auch sehr gerne möglich! Kleine Schreibübungen zwischendurch lassen Sie Ihr Schreiben in der Gruppe erproben. Zum Schluss erwartet Sie, sofern Sie noch bleiben wollen, ein wohliger Ausklang mit Buffet. Literatur & gemütlicher Genuss – so lässt sich auch schwere literarische Kost vorzüglich verdauen! Ich freue mich auf Ihre Teilnahme!
Susanne Emschermann
Grundstudium der Germanistik und Anglistik an der Universität Duisburg-Essen. Von 2004-2014 Leitung einer katholischen öffentlichen Bücherei. Freie Literaturreferentin (Seit 2007 Leitung mehrerer Literaturkreise für diverse Bildungswerke. Workshops für Literaturkreisleiter*innen. Rezensentin für den Borromäusverein in Bonn. Artikel für die Bibliotheke, die Quartalszeitschrift der katholischen Büchereien in Deutschland. Moderation der Online-Literaturcafés der Literarischen Kurse Wien seit Januar 2023). Sie teilt ihre Leseeindrücke auf Instagram unter
@lesetier57.
Webseite: https://www.borromaeusverein.de/medienprofile/rezensent-in/susanne-emschermann
Lieblingsbücher: Jugendbuch - „Krabat“ (Otfried Preußler), Roman - „Die Straße“ (Cormac McCarthy), Sachbuch - „Frauen Literatur“ (Nicole Seifert), Lyrik „Das lyrische Stenogrammheft“ (Mascha Kaléko).
Wer nicht in erreichbarer Nähe von Wien wohnt, kann bequem im Sessel an unseren Online-Literaturcafés teilnehmen. Über Zoom tauschen wir uns über das Gelesene aus. Zu Anfang bekommen Sie einen kurzen Überblick zu Autorin und Werk. In einer ersten kleinen Vorstellungsrunde schildert dann jede/r seine Eindrücke. Sie können auch gerne nur zuhören, wenn Ihnen das angenehmer ist. Das Gespräch erweitert den eigenen Horizont und lässt immer wieder staunen, wenn die Teilnehmenden von Ihren Lese- und Lebenserfahrungen berichten. Kochen Sie sich eine Tasse Tee oder nehmen ein kühles Getränk mit an ihren Computer und freuen Sie sich auf einen bereichernden Abend.
Literaturcafés zum Nachhören
Hier können Sie ausgewählte Literaturcafés nachhören. Wir wünschen gute Unterhaltung!
- Blut, Verführung und Zauberei. Unheimliche Frauen und monströse Weiblichkeit
Es spricht: iris gassenbauer
Nachhören unter: "Blut, Verführung und Zauberei. Unheimliche Frauen und monströse Weiblichkeit."
Weshalb wird Weiblichkeit so oft mit dem Bösen gleichgesetzt (und was hat ein Apfel damit zu tun)
Weibliche Monster in der Kulturgeschichte.
Jahrhundertwende in Wien, das Zeitalter des Monströsen.
Die Vampirinnen und Hexen, die hexen. -
Der Medea-Mythos. Goldene Widder und blutrote Rache
Es spricht: iris gassenbauer
Nachhören unter: Der Medea-Mythos. Goldene Widder und blutrote RacheWas ist ein Mythos
Wer ist Medea?
Der Medea-Mythos in der Antike
Worum geht's? Der Inhalt.
Der Medea-Mythos vom Mittelalter bis zur Moderne
ig/ig




